Roadtrip Spanien – unsere letzten Tage in Spanien, Störche in Peralada, Dali Museum in Figueres & Katalanische Würstchen

Published on: 13 March 2022
By TZ

Gott sei Dank ist die COVID bedingte Passivität zu Ende und ich kann wieder Kurse für Tontechniker geben. In der zweiten Woche im April in Aarhus in Dänemark und Ende April / Anfang Mai in Norwegen.

Das Interesse für diese Kurse ist gross. Das freut mich natürlich riesig und auch, dass es endlich weiter geht. Also nach nun 5 Monaten Spanien ist es wirklich an der Zeit, wieder nach Skandinavien zu kommen.

Mein Name is Thomas Züllich. Ich bin ursprünglich aus Koblenz im Rheinland, und lebe seit 2009 wohne ich in Norwegen, arbeite aber schon seit 2000 in Skandinavien. 2000 wurde auch der Sprinter bei der Firma CS Reisemobile in Hensted-Ulzburg gebaut. Den habe ich 2019 gebraucht gekauft und renoviert. Das ist bisschen so ein endloses Projekt weil es gibt immer wieder was Neues. Aber er laufen (fahren) tut der gut.

Seit September letzten Jahres hab ich einen 4-beinigen Begleiter mit dabei. Einen Border Collie. Den hab ich Einstein getauft. Er ist wirklich schlaues Kerlchen und auch immer gut gelaunt.

Von unserem letzten Aufenthalt in Córdoba, sind wir dann innerhalb 3 Tagen bis nach Figueres in der Nähe der Französischen Grenze gefahren.

In Córdoba haben wir 4 Tage auf einem Parkplatz direkt neben dem Zoo gestanden. Das war mal was anderes von Löwengebrüll und Dschungelgeräuschen geweckt zu werden, als wie sonst in Spanien sonst so üblichen Hahnenkrähn und Hundegebell.

Unser erster Zwischenstop war in Torralba. Musste ich wirklich nachgucken wo das ist. Das war mitten im Nirgendwo und da haben wir auf so einem gratis Autocaravan Standplatz gestanden. Nicht besonders schön, aber praktisch – und vor allem gratis.

Ich find das ja toll, dass die Gemeinden so schlau sind diese Plätze da einzurichten Auf die Art und Weise kriegen sie auch mal Touristen dazu zu stoppen und sich das Örtchen anzuschauen und die ein oder andere “Mark” – das sind ja Euro heutzutage – dazulassen.

Getankt haben wir in Andújar bei “Petro Good”. Bei diesen Treibstoffpreisen muss man wirklich genau schauen wo man den Tank füllt. Der Dieselpreis ja bekanntlich total in die Höhe geschossen.

Teuer wird’s eh, aber noch teurer muss ja nicht sein. Ich hab die Tankstellen der Strecke in derVideobeschreibung verlinkt.

  • Tankstellen:
  • https://goo.gl/maps/gJjqAKkFQfkSoDzz9
  • https://goo.gl/maps/tfTCG3YhAkNehqnx9
  • https://goo.gl/maps/roH2edSjXQeQ3Ros8
  • https://goo.gl/maps/QbBAXMs2SUGUUhEZA

…. wo wir gerade beim Thema sind – wer Lust hat mich und meinen Kanal zu unterstützen kann dies gerne via PayPal tun. – https://paypal.me/thomaszullich

Die Infos dazu findet ihr auch in der Videobeschreibung, also in der Infobox hier unten. Vergesst bitte nicht mir einen “Daumen hoch” dazulassen, zu Abonnieren und wenn ihr eh gerade dabei seit auch gleich das Glöckchen anzuklicken. Dann verpasst ihr auch nicht das nächsteVideo.

Die nächste Übernachtung war in Montserrat direkt neben einem Friedhof und einer recht lauten Fabrik. Keine Ahnung was die da trieben, aber im Forrest, so heisst mein Sprinter, hatte man den Eindruck im Unterdeck eines Ozeandampfers zu schlafen.

Na ja … ansonsten ziemlich ereignislos, dafür aber verregnet.

Dienstag Nachmittag erreichten wir dann Peralada und verbrachten eine ruhige Nacht auf dem dortigen, von der Gemeinde gratis zur Verfügung gestellten, “Autocaravana” Platz.

Peralada ist eine Gemeinde in der katalanische Provinz Girona im Nordosten Spaniens, etwa 7 Kilometer nordöstlich von Figueres. Neben dem Castell, aus dem 14. Jahrhundert, gibt es einen großen Park. Dort gibt es eine Weiss Storch Kolonie.

In dem Castell selbst befindet sich ein Casino. Das Städtchen ist recht hübsch und lädzum Spazieren ein.

Nach dem Morgenspaziergang ging es dann nach Figueres und dem Dali Museum. Also ich bin wirklich kein Museumsmensch, aber da wollte ich schon immer einmal hin.

Wenn ich den Besuch besser geplant hätte, wäre mein Parkticket nicht so teuer geworden, aber manchmal bin ich einfach noch zu spontan. Muss an meinem jungendliche Tatendrang liegen.

Wann wird man eigentlich weise? Ich weiss es nicht. Mit meinen 58 Jahren bin jedenfalls noch viel zu jung dazu.

Ich hab nur ganz mal kurz in dem Museum gefilmt, mehr auch um zu dokumentieren, dass ich auch wirklich dort war. Allerdings mit dem tiefen Eindruck den diese Ausstellung, die ja in sich wiederum ein Gesamtkunstwerk ist, hätte ich nie und nimmer gerechnet. Wirklich wahnsinnig toll.

Vielleicht ist das auch was für Kinder??? Manche Sachen sehen auch aus, als ob ein Kind die gemacht hätte, oder zumindest mit einer einem sehr kindlichen Gemüt.

Und genau dieser Aspekt hat mich eben begeistert. Was für ein Lebenskünstler dieser Dali. Der hat einfach gemacht wo er eben Bock drauf hatte. Ich bin kein Kunstverständiger, oder Kunstkritiker. Mir ist im Prinzip auch wirklich egal ob sowas viel Geld kostet oder nicht.

Ich kann eh nicht erklären was mich “triggert”, also anspricht. Ich fand jedenfalls die gesamte Ausstellung, die einem umgebauten Theater ist, einfach toll.

Jeder hat eben so seine Assoziationen. Ich, als irgendwann mal gelernter OrthopädieMechaniker, fand zum Beispiel das Recycling von Prothesen zu Lampen irgendwie cool.

Andere schockt das vielleicht, mich allerdings, aus dem erwähnten Grund, nicht.

Dali scheint zudem auch eine gewisse Begeisterung für Federn gehabt zu haben. Ich als Fliegenfischer & Fliegenbinder fand das mega interessant.

Der spielte halt rum mit den Dingen der er in die Finger bekam … und darum geht es doch irgendwie – ansprechen ohne flach zu sein.

Das hat der Mann, aus meiner Sicht jedenfalls, wirklich hinbekommen.

Fast jeder kennt seine Meisterwerke —— die mit diesen fliessenden Uhren und so weiter.

In allem was da gezeigt ist, spiegelt sich eine grosse Lebenslust und Liebe wieder. Mir hat diese Ausstellung viel Mut gemacht. Mut zum Leben und das Leben als solches in all seinen Facetten und Farben zu geniessen – komme was wolle.

Also wenn ihr mal in der Gegend seit solltet ihr Euch das wirklich anschauen.

— danach sind wir weiter nach Portbou unddort ich habe ich eine lokale Spezialität gegessen – Saucisse Catalan – also KatalanischeWürstchen.

Tja, was soll ich sagen.

Die Wurst war sehr gut, aber schmeckte irgendwie gar nicht exotisch. Eigentlich genau die grobe Bratwurst die ich aus meiner rheinischen Heimat kenne – und dort kommen wir nächste Woche, auf dem Weg nach Skandinavien, ja auch vorbei.

Ich kenn da ne Wurstbude bei Pommern an der Mosel, die sogar noch grobe Bratwurst anbietet.

In Zeiten der Hackfleischverordnung, ist das ja eher selten, dass ein Gastronom so etwas serviert.

— jetzt hab ich Hunger —

Nun geht die Reise weiter.

Erst mal ganz gemächlich durch Frankreich. Ich sag immer – bloss keine hastigen Bewegungen.

In diesem Sinne — “god tur” — bis demnächst.

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